Das wohl berühmteste Bildmotiv von Villnöss: die Kirche zur hl. Magdalena mit den Geislerspitzen im Hintergrund

Die Kirche zur Heiligen Magdalena

St. Magdalena ist ein sehr altes Gotteshaus, dass wohl auf einem schon in vorgeschichtlicher Zeit benützten Platz liegt, auf dem den heidnischen Göttern geopfert wurde. Das erste Mal wird eine Kirche im Jahr 1394 erwähnt, davon blieb jedoch nur der Kirchturm erhalten.

Der heutige Bau aus dem Jahr 1492 gehört der späten Gotik an, wie das asymmetrische Netzgewölbe und die Schlusssteine zeigen. Das Innere der Magdalenakirche ist barock geprägt. Das Hochaltarbild zeigt die büßende Magdalena, links und rechts von ihr die Schnitzfiguren der Heiligen Petrus, Johannes der Täufer, Johannes Evangelist und Hieronymus. Bemerkenswert sind die Gemälde vom ladinischen Künstler Johann M. Peskoller im (barocken) Gewölbe des Chores, die er im Jahre 1928 fertigte.

Die Armenseelenkapelle im Friedhof wirkt mit dem kleinen Altar aus dem 17. Jahrhundert sehr altertümlich.

In St. Magdalena kommen alle drei Jahre die männlichen Pilger aus dem Gadertal zusammen, die auf ihrer Wallfahrt nach dem einstigen Bischofssitz Säben sind, um für die Gnade der Christianisierung zu danken.
Innenansicht Kirche St. Magdalena Das Innere der Kirche von St. Magdalena ist reich an barocken Elementen und Gemälden

Öffnungszeiten

Täglich geöffnet
Der nebenanliegende Hof bildet zusammen mit dem Gotteshaus eine einmalige Kulisse.
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