Die Geislerspitzen

Die Geisler

Die bleichen Berge

Die Geislergruppe ist eine Gebirgsgruppe der Dolomiten, die den Kamm zwischen dem Villnösstal und dem Grödnertal in Südtirol bildet, und liegt zum Großteil im Naturpark Puez-Geisler. Als Hauptgipfel gilt der Sass Rigais (3025 m).  Innerhalb der Geisler lässt sich im Westen eine Berggruppe, die auf Ladinisch "Odles", also Nadeln, genannt werden, durch die Mesdí-Scharte (Mittagsscharte) von der Hauptgruppe um den Sass Rigais gut abgrenzen.

Die Geislerspitzen sind das Wahrzeichen und das Glanzstück des Villnösser Tales. Sie gelten mit ihrem ziselierten, klassischen Profil als die schönste und phantastischste Dolomitengruppe. Wer je ihr Apenglühen an einem schönen Septembertag erlebt hat, wird dieses Naturschauspiel nie vergessen. Über den schwarzen Wäldern, wie entrückt aus dieser Welt, glühen und gleißen die Wände und Zacken, und die Schluchten und Kare scheinen übergossen mit blendendem Gold, bis die Berge mit der sinkenden Sonne wieder erbleichen.

Will man den Geislerspitzen ganz nah sein, ist der berühmt Adolf-Munkel-Weg ein absolutes Muss!
Kirche von St. Magdalena vor der Geislergruppe

Eine Bauernregel lautet:

Hat die Geisl an Huet,
wird's Wetter guet.
Hat die Geisl an Sabel,
wird's miserabel.
Kirchlein zum hl. Johannes Nepomuk in Ranui
teamblau